RVaktuell - Fachzeitschrift und amtliche Mitteilungen
RVaktuell - Fachzeitschrift und amtliche Mitteilungen der Deutschen Rentenversicherung

Finanzen der Rentenversicherung

2023 könnten die Bezüge im Westen um 4,9 % und im Osten um 5,7 % steigen. Die Schätzung ist aber vorläufig – Klarheit gibt es im März 2022, so Piel, Vorsitzende des Bundesvorstandes der deutchen Rentenversicherung Bund.

Für dieses Jahr werden die Einnahmen der Rentenversicherung auf 341,1 Mrd. EUR geschätzt. Davon entfallen gut 76 % auf Beiträge und 23 % auf Bundeszuschüsse. Nimmt man alle Bundesmittel hinzu wie etwa die für die Überführung von DDR-Versorgungssystemen beliefen sich die Ausgaben des Bundes aus dem entsprechenden Haushaltsplan auf rd. 109 Mrd. EUR. Grob gerechnet werden die Kosten für die Rentenerhöhung 2022 auf rd. 17 Mrd. EUR taxiert. In diesem Jahr werden die Ausgaben der RV insgesamt auf 341,6 Mrd. EUR geschätzt – davon fast 87 % für Renten und sieben Prozent für die Krankenversicherung der Rentner.

Langfristig kommen Piel zufolge mehr Rentner auf 100 Beitragszahler – denn die Babyboomerjahrgänge gehen in Rente. „Deshalb wird der Beitragssatz steigen müssen“, sagte sie. Bis 2023 soll es bei 18,6 % bleiben. Bis 2035 soll er auf 22,3 % steigen. Das Rentenniveau, das das Verhältnis von Renten zu Löhnen zeigt, beträgt derzeit 49,4 % und soll bis 2025 auf 49,2 % und bis 2035 den jetzigen Schätzungen zufolge auf 45,7 % sinken.

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